Unterwegs in Laos

Tempel und Wasserfälle in Luang Prabang

Nach der beschaulichen Flussfahrt auf dem Mekong standen an den beiden folgenden Tagen in Luang Prabang wieder zahlreiche Tempelbesichtigungen auf dem Programm. Nach fast 15 Jahren seit meinem letzten Besuch war ich gespannt, wie die wachsenden Besucherzahlen die Stadt verändert hatten. Auch dank Air Asia und Co. sind sie nun in den Hotspots Asiens allgegenwärtig: die Chinesen – meist in großen Gruppen, laut und irgendwie nervig. Glücklicherweise gab es in Luang Prabang eine ganz simple Lösung zu entkommen: Tempelbesichtigungen direkt nach Öffnung oder kurz vor dem Schließen, noch besser: während der Mittagszeit. Dann sitzen sie alle beim Frühstück oder Mittagessen und so konnte ich die traumhaft schönen Tempel in aller Ruhe besuchen und tolle Bilder machen. Die Stadt ist immer noch ein absolutes Highlight und auf jeden Fall einen Besuch wert.

Was für die Tempel gilt sollte auch für die 30 Kilometer entfernten Wasserfälle passen. Direkt am frühen Morgen war ich zusammen mit einer Schweizerin mit dem Tuktuk aufgebrochen und so hatten wir die Fälle und Pools noch ganz für uns – ein Traum!

Wandern in der Umgebung von Nong Khiaw

Mit dem Minivan ging es am nächsten Tag weiter nach Nong Khiaw. Ich war schon ganz froh, dass ich den Sitz neben dem Fahrer ergattert hatte und so dachte ich, die vier Stunden Fahrt gehen schnell und mit ausreichend Beinfreiheit vorbei. Da wusste ich noch nicht, dass der Kindersitz zwischen mir und dem Fahrer ebenfalls verkauft wurde – an einen kräftigen jungen Mann, der nun eingequetscht dazwischen Platz nahm. Zunächst waren wir beide genervt, weil wir uns keinen Zentimeter bewegen konnten. Nach kurzer Zeit kam zum Glück die gute Laune zurück und so wurde die Fahrt dann zwar anstrengend, aber immerhin noch unterhaltsam.

In Nong Khiaw angekommen habe ich mich direkt auf die Suche nach einer Tour für den nächsten Tag gemacht. Beim ersten Veranstalter bin ich auch schon direkt fündig geworden und habe eine Fahrt auf dem Nam Ou River inklusive einer 4 stündigen Wanderung zu einem Bergdorf gebucht. Nach anfänglichem Nebel und ziemlicher Kälte am nächsten Morgen auf dem Boot kam pünktlich zur Wanderung die Sonne raus und hat ordentlich eingeheizt. Mein Guide konnte super Englisch und hat den ohnehin schon schönen Tag mit spannenden Geschichten aus dem laotischen Alltag bereichert.

Tag drei in den Bergen begann mit einer Wanderung zu einem fantastischen Viewpoint mit 360 Aussicht. Der steile Aufstieg hatte es in sich, dafür war der Blick in alle Richtungen einfach mega genial! Zurück in Nong Khiaw gab es entgegen der ursprünglichen Planung zur Belohnung einen Nachmittag am Pool. Im Nachhinein war die Entscheidung, einfach mal faul in der Sonne zu liegen goldrichtig, denn die nächsten Tage sollten mich Kälte am Tag und noch mehr Kälte in der Nacht begleiten…

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